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Weltweit werden die Kaffeepflanzen in mehr als 90 Ländern – mehr oder weniger stark – kultiviert. Für eine erfolgreiche Kultivierung müssen immer folgende Faktoren miteinander harmonieren: Höhe, Temperatur, Regen, Sonnenlicht und Boden. Da der Kaffee um die gesamte Erdkugel verteilt wächst, kann er ganzjährig geerntet werden. Am besten lässt sich die Kaffeepflanze im Tropengürtel anpflanzen.

Überliefert wird, dass der Kaffee aus Kaffa stammt und von dort auch seinen Namen ableitet.  Tatsächlich stammt der erste Kaffee aus Äthiopien (Kaffa ist eine äthiopische Provinz), aber aus Abbessinien. Der Kaffee kam nur als wildwachsende Pflanze vor und hieß „bun“ oder „buna“. „Buna“ gibt es auch heutzutage noch als Wildkaffee im äthiopischen Regenwald, zum Beispiel im Kontir-Naturwald im Südwesten Äthiopiens.

Der Wildkaffee wächst mehr oder weniger natürlich und hat im Gegensatz zu intensiven Kulturen des Plantagenkaffees („Plantation-Coffee“) wesentlich geringere Erträge. Der Wildkaffee wird in drei Kategorien unterteilt. Der „Forest Coffee“ wird in den Wäldern mittels Wildsammlung geerntet. Bei „Semi-Forest Coffee“ wird in den Wäldern durch den Menschen eingegriffen, um die Erträge zu erhöhen, z.B.  durch Auslichten rund um die Kaffeebäume. Garden Coffee sind die Bohnen der Bäume, die rund um die Hütten und Häuser der Farmer angepflanzt werden, meist wilde Pflanzen bzw. Setzlinge aus den Wäldern (Waldgarten Kaffee).

Die erste Kaffee-Kultivierung, sprich Kaffeeplantage, gab es jedoch im heutigen Yemen. Trotzdem gilt die äthiopische Provinz Kaffa in der Überlieferung fälschlicherweise als Namensgeber für den Kaffee. Der Name Kaffee kommt jedoch vom arabischen Wort „Kachve“ und bedeutet „Kraft gebend“ (vergleiche das türkische Wort „Kaveh“).

Die meisten Spezies (Arten) der Gattung „Coffea“ (Kaffeepflanze) befinden sich im tropischen Afrika (z.B. Kongo) oder auf Madagaskar. Insgesamt sind es mehr als 100 Coffea-Arten, davon sind aber aktuell mehr als 70 % vom Aussterben bedroht.

Die Coffea-Pflanze lässt sich in vier Gattungen eingliedern:
a.) Eucoffea, der wiederum fast alle kommerziell bedeutenden Pflanzen untergeordnet sind,
b.) Mascarocoffea,
c.) Paracoffea und
d.) Agrocoffea.

Die Eucoffea-Gattung teilt sich wiederum in fünf große Untergruppen: Nano-, Pachy-, Melano-, Mozambico- und Erythrocoffea. In der Gattung Eucoffea sind vor allem Coffea Arabica (Arabica Kaffee) und Coffea Canephora (Robusta Kaffee) für den weltweiten Kaffeemarkt entscheidend.

Die 10 bekanntesten Kaffeearten:

Coffea Arabica: auch Arabica- oder Hochlandkaffee genannt, 2/3 Weltmarktanteil.

Coffea Canephora: Robusta Kaffee, ca. 1/3 Weltmarktanteil.

Coffea Liberica: Varietät (var.) Dewevrei; Liberica Kaffee.

Unter 1 % Weltmarktanteil.

→ Coffea Excelsa: Excelsa-Kaffee, auch Schari-Kaffee oder Chari-Kaffee.

Unter 1 % Weltmarktanteil.

Coffea Mokka

Coffea Congensis: Kongokaffee.

Coffea Stenophylla: eine besonders kleinblattrige Pflanze aus Westafrika.

Coffea Abeokutae.

Coffea Arnoldiana: auch aus dem Kongo.

 

Hybride zwischen Arabica und Robusta:

Coffea Timor: ein natürlicher Hybrid, mit zwei Sätzen an Arabica Chromosomen.

Koffeinarme oder -freie, natürliche Spezies:

Coffea Kianjavatensis l Coffea Mauritiana l Coffea Lancifolia

Diese Pflanzen, in Madagaskar natürlich vorkommende Arten, werden unter Mascarocoffea zusammengefasst, im Gegensatz zu Arabica und Robusta, die unter Eucoffea aufgelistet werden. Eine Kreuzung dieser beiden Gattungen war bisher erfolglos.